Förderung im Rahmen der „Dorferneuerung“

236.000 Euro für Bau eines Bürgersaals in Overhagen

Große Freude in Overhagen und bei der Stadtverwaltung: Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung fördert den Bau eines Bürgersaals in Overhagen. Damit profitiert der Ortsteil im Rahmen des Programms „Dorferneuerung“ von einer Förderung in Höhe von 236.000 Euro für das Projekt, das insgesamt mit 365.000 Euro veranschlagt ist.

Im Vorfeld der Antragstellung hatten sich die Overhagener stark eingebracht, um möglichst konkrete Vorstellungen formulieren zu können. So war im vergangenen Jahr eine Bedarfsabfrage unter den Vereinen im Ort durchgeführt worden mit dem Ergebnis, dass ein Bürgersaal dringend benötigt wird. „Die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bürgerring und dem Ortsvorsteher hat dazu geführt, dass wir einen stimmigen und nachvollziehbaren Antrag mit einem sehr gut durchdachten Konzept vorlegen konnten“, freut sich Christian Kleineheilmann, der das Projekt auf städtischer Seite begleitet.

Das Konzept sieht den Umbau und die Erweiterung der Alten Schule zu einem multifunktionalen Bürgerzentrum vor, in dem örtliche Veranstaltungen mit bis zu 120 Personen stattfinden können. Dazu wird die vorhandene Halle einschließlich Windfang und Flur als Teil des neuen Bürgersaals modernisiert und umgestaltet, so dass unter Einbeziehung des Anbaus der neue Bürgersaal entstehen kann. Um die Nutzung des Gebäudes auch für mobilitätseingeschränkte Personen zu verbessern, wird der Eingangsbereich so umgestaltet, dass ein barrierefreier Zugang zur Alten Schule möglich ist. Zudem ist im Bereich des Anbaus die Errichtung eines Behinderten-WC geplant.

„Mit dem Bau des Bürgersaals erreichen wir eine funktionale Weiterentwicklung des städtischen Gebäudes, so dass sich viele weitere Nutzungsmöglichkeiten ergeben, die im Sinne des Gemeinschaftsgedankens das dörfliche Zusammenleben sicherlich nachhaltig verbessern können“, sagt Christian Kleineheilmann. Auch in der Lippstädter Politik war das Projekt von Anfang an auf große Zustimmung gestoßen. Im Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss sowie im Haupt- und Finanzausschuss und im Rat waren die Beschlüsse zum Projekt seinerzeit einstimmig gefasst worden. Im nächsten Schritt werden nun die Planungen konkretisiert und in einen entsprechenden Bauantrag überführt. Begonnen werden soll mit dem Umbau zwar noch in diesem Jahr, die Hauptumsetzung wird im Jahr 2021 erfolgen.

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